Rückblick der Geschäftsleitung auf 2025
Das Jahr 2025 stellte uns vor große Herausforderungen. Kurz gefasst könnte man sagen: Der Bedarf steigt, das Geld wird knapp.
In der Pflege, im Rettungsdienst, in der Katastrophenhilfe, im Sozialbereich sowie durch die Freiwilligenarbeit knüpfen wir Netze, auf die sich Menschen in schwierigen Lebenslagen verlassen können – und ebenso jene, die helfen wollen. Wir berücksichtigen ihre Bedürfnisse und entwickeln neue Angebote, wo es notwendig ist. Wir sind vorbereitet. Aus Überzeugung. Mit den mehr als 97.600 Rotkreuzler:innen, also den Freiwilligen, Zivildienstleistenden, Hauptberuflichen und Teilnehmenden am Freiwilligen Sozialjahr sind wir da, um zu helfen. In Österreich und weltweit.
Damit das Katastrophenmanagement und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen reibungslos klappt, führen wir regelmäßig Übungen durch.
In Vorbereitung auf die angekündigte Überarbeitung des Sanitäter:innengesetzes haben wir ein österreichweit abgestimmtes Positionspapier erarbeitet, das die fachlichen Anforderungen und Perspektiven des Roten Kreuzes für eine zukünftige Weiterentwicklung der Tätigkeit darstellt.
Die Schwerpunkte unserer internationalen Hilfe lagen 2025 auf Hilfe in der Ukraine, im Nahen Osten, in Afghanistan und im Sudan. Lesen Sie mehr dazu im Jahresbericht Internationale Zusammenarbeit.
Als neutrale Helfer:innen bemühen wir uns um das Vertrauen aller. Und auch wir müssen darauf vertrauen, dass das Humanitäre Völkerrecht eingehalten wird. Leider mussten wir auch 2025 wieder den Tod von Zivilist:innen - darunter viele Kinder - sowie 27 internationale Kolleg:innen im Einsatz beklagen. Ob das Zeichen, auf dessen Schutz sie vertraut haben das Rote Kreuz, der Rote Halbmond, der Rote Kristall oder der Rote Davidstern war: Die Schutzzeichen müssen respektiert werden, damit wir Menschen in Not helfen können.
Lesen Sie in unserem Jahresbericht, womit wir im Vorjahr wie auch im laufenden Jahr beschäftigt waren und sind. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Zeit-, Blut- oder Geldspende! Danke.
Michael Opriesnig, Generalsekretär
Peter Kaiser, Stv. Generalsekretär
Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant, Mitglied der Geschäftsleitung